Psychotherapie und Beratung 

                                                      


"Das seltsame Paradoxon ist, dass, erst wenn ich mich so akzeptiere wie ich bin, ich die Möglichkeit erlange, mich zu verändern.

(Carl Ransom Rogers, 1961/2004)

- Erste Schritte


Psychotherapie? Ist das etwas für mich? Stimmt etwas nicht mit mir?! Jedenfalls ziehen Sie professionelle Hilfe in Betracht. Da haben Sie schon einen großen Schritt gemacht. Für viele Menschen ist es schon ein Problem daran zu denken, sich Unterstützung zu holen.

Diese oder ähnliche Einstellungen verhindern oft, dass Menschen in eine Therapie kommen, um sich professionell unterstützen oder beraten zu lassen.

In vielen anderen Bereichen ist es jedoch selbstverständlich sich professionelle Unterstützung zu holen.



"Die Wirksamkeit der Personzentrierten Psychotherapie ist eine der am umfangreichsten belegten, wissenschaftlich fundierten Methoden und wird seit über 80 Jahren erfolgreich praktiziert."
Vgl. z.B.: C.Rogers, C. (1942a/2010). Die nicht-direktive Beratung. München: Fischer Verlag.        
J. Eckart, E.-M. Bierman-Ratjen & D. Höger (2012). Gesprächspsychotherapie. Lehrbuch (S.15-32). Heidelberg: Springer Verlag.


- Erstgespräch


Das Erstgespräch ist eine Möglichkeit Antworten zu bekommen. Es ist unverbindlich. Das heißt, Sie können ausprobieren, wie es sich anfühlt mit dem Psychotherapeuten zu sprechen und wir können uns einmal kennenlernen. So können wir gemeinsam alle offenen Fragen in Ruhe klären.

Viele Menschen benutzen das Erstgespräch auch, um das, was sie beschäftigt, einmal im Ansatz darzustellen oder überhaupt, um zu klären ob Therapie etwas für sie ist. Sie müssen danach nicht sofort entscheiden, ob Sie eine Therapie beginnen wollen oder nicht. Sie können danach nach Hause gehen und nie wieder kommen.

Das Erstgespräch ist jedenfalls eine Erfahrung, die Sie einen Schritt weiter bringt auf ihrem persönlichen Weg. Wenn sie diesen Schritt machen wollen, kann ihnen mein Angebot weiterhelfen.


- Was passiert in der Therapie ?


Für eine nachhaltige Veränderung der Persönlichkeit
bzw. das Finden konstruktiver Lösungen oder die Linderung bestimmter Spannungs.- und Leidenszustände sind grundsätzlich ganz bestimmte Bedingungen notwendig.

Zum einen braucht es eine echte Begegnung als Basis dafür, sich zunehmend öffnen zu können. Weiter braucht es eine bedrohungsfreie und wertschätzende Umgebung, für ein vertrauensvolles und sicheres Umfeld, indem das Selbst und seine Grenzen sich entspannen können. Wertschätzung zeigt sich auch durch aufrichtige Achtung und Respekt für die unterschiedlichen Lebenslagen des Klienten. Schließlich braucht es ein empathisches Verständnis durch den Therapeuten, damit es überhaupt möglich wird an den persönlichen Erfahrungen des Klienten anzuknüpfen und teilnehmen zu können.

In der zunehmend vertrauensvollen und sicheren Atmosphäre in der therapeutischen Beziehung können Anliegen, wichtige Erfahrungen oder belastende Erlebnisse besprochen werden. Lösungen, Auswege oder Veränderungsmöglichkeiten können gesucht und gestaltet werden. Diese werden hauptsächlich gemeinsam erarbeitet.



"Empathisch zu sein, bedeutet, die Welt durch die Augen des anderen zu sehen, so als ob ich die andere Person wäre.”  (Carl Ramsom Rogers, 1959/2020)


- Zum Personzentrierten Ansatz: Einführung Personenzentrierte Psychotherapie
Überarbeitete Version: Univ. Prof. Dr. Hutterer, Robert (1990)

Einführung in den Personenzentrierten Ansatz.pdf


- Anfahrt und Kontakt

S-Bahn S7: Station St.Marx
Straßenbahnlinie 18: Station Baumgasse
U3: Station Schlachthausgasse

Schlachthausgasse 41, Stiege 6, Tür 13, 1030Wien
Tel.: +43 650 47 296 37
Mail: benjamin.gsaxner@gmx.net





- Kosten und Rahmenbedingungen:

Das Honorar beträgt einkommensabhängig zwischen 60 - 100 Euro pro Einheit (50 min). Dabei ist in vielen Fällen eine teilweise Rückerstattung  (ÖGK € 28, BVAEB und SVS € 40) durch die Krankenkasse möglich.

Die Dauer der gesamten Therapie kann je nach Problemstellung und individueller Verfassung des Klienten sehr unterschiedlich lang sein. In Absprache mit dem Therapeuten bestimmt der Klient den Fortgang und das Ende der Therapie. Eine einzelne Einheit dauert 50 Minuten und findet in der Regel einmal wöchentlich statt.

Die Absageregelung betrifft das Fernbleiben von vereinbarten Therapiestunden. Im Fall einer Verhinderung kann die Einheit immer 24 Stunden vorher abgesagt werden, danach behalte ich mir vor die Stunde zu verrechnen.

Die Inhalte der Therapie unterliegen § 15 des Psychotherapiegesetzes und damit strengster Schweigepflicht.



- Über mich

Ich bin 1984 in der Steiermark geboren, habe 2004 in der HTL für Elektrotechnik maturiert und lebe seit 2005 in Wien. Nachdem dem Abschluss an des Sonderschullehramtes 2010 an der PH-Wien, führte mich der Wunsch Menschen besser zu verstehen in das Bildungswissenschaftsstudium, was ich 2015 absolviert habe. Mein Interesse hat mich im Schwerpunktstudium: Humanistische Beratung und Entwicklung über die Lebensalter zwischen 2012 und 2014, auch zur Mitarbeit im Universitätsbetrieb in verschiedenen Fachtutorien bewegt. Ab 2014 habe ich dann gleichzeitig, mit dem Abschluss des Studiums, auch begonnen im Zentrum für Inklusion zu unterrichten.

Nach 3 Schuljahren habe ich dann in den sozialpsychiatrischen Bereich gewechselt und arbeite seither im psychosozialen Zentrum (PSZ) in der Betreuung von Klienten. 2012 habe ich parallel die Ausbildung zum Psychotherapeuten begonnen und seit 2016 bin oder war ich an verschiedenen Stellen (Bundesblindeninstitut, IWIK, TIRAM) und in privater Praxis als Therapeut und Berater tätig.

Eine gelingende Psychotherapie oder Beratung sehe ich immer unter dem Aspekt der Entwicklung der Persönlichkeit: Eine Entwicklung hin zu reiferen Entscheidungen, die mehr den Wünschen und Einstellungen der Person entsprechen. Das gilt dabei für Menschen mit schweren Störungen bis hin zu Menschen in leichteren Krisen, die für eine gewisse Zeit Unterstützung möchten.








“Ich fühle mich glücklicher, nur weil ich ich selbst bin und andere sie selbst sein lasse.”  (Carl Ransom Rogers, 1971/2018)